Kaufmann Bausysteme setzt auf Holzmodulbau

Kaufmann Bausysteme aus Reuthe ist seit Jahren Marktführer im Holzmodulbau. Die Vorarlberger Firma  aus dem Bregenzerwald hat in Kalwang, Obersteiermark, einen Teil der Mayr-Melnhof-Liegenschaft gekauft. Dort sollen mittelfristig bis zu 60 Arbeitsplätze für die Produktion in Holzmodulbauweise entstehen.
Der Standort Kalwang der Firma Mayr-Melnhof  wurde Ende 2015 geschlossen, weil es Umstrukturierungen im Konzern gegeben hat. Die betroffenenen 70 Mitarbeiter wurde alle im Mayr-Melnhof-Werk  Gaishorn weiter beschäftigt. Ein Glücksfall für die Gemeinde und Region Kalwang in 2016 ist das bekannte Vorarlberger Holzbauunternehmen  Kaufmann Bausysteme, das einen Teil der Liegenschaft übernommen hat.

Kaufmann Bausysteme will Marktführerschaft im Holzmodulbau ausbauen

Geschäftsführer Christian Kaufmann erklärte gegenüber dem deutschen Info-Portal Holzbauwelt, dass er dort „ganzjährig eine fixe Modulproduktion für den Holzbau aufbauen will.“ In der Anfangsphase werden einige Mitarbeiter aus Reuthe mit der Produktion beginnen. Danach sollen Schritt für Schritt Mitarbeiter aus der Region dazukommen. Christian Kaufmann weiter: „Wir brauchen Installateure, Tischler, Fliesenleger, Maler, Bodenleger, Zimmerer. Mittelfristig soll es eine Stammmannschaft von 50 bis 60 Mitarbeitern werden“.
Das innovative Vorarlberger Unternehmen hat die Potenziale des Werkstoffs Holz schon vor vielen Jahren erkannt. Kaufmann Bausysteme fertigt heute beispielsweise komplette Module aus Holz für Studentenheime, Hotels oder Schulen. Im Segment Holzmodulbau will das Vorarlberger Unternehmen mit seinem Know-How und seiner Erfahrung weiter wachsen und seine Marktführerschaft ausbauen.
Flüchtlingsunterkünfte als Holzmodulbau
Flüchtlingsunterkünfte in Holzmodulbauweise von Kaufmann Bausysteme in Hannover
Die Erfolgsgeschichte für Kaufmann Bausysteme begann vor vielen Jahren mit einem Hotelbau mit 96 Modulen im Auftrag von BMW. „Das war das erste Großprojekt“, erklärt Kaufmann. „Die 96 Zimmereinheiten wurden dabei schlüsselfertig im Werk vorgefertigt,  dann per Lkw auf die Baustelle geliefert und montiert.“ Weitere Großaufträge in Deutschland folgten: der Bau zweier Hotels mit insgesamt 171 Modulen sowie 100 Moduleinheiten für die Europäische Schule Frankfurt.
Beim Bau von Flüchtlingsunterkünften ist die Bregenzerwälder Firma in Deutschlang sehr gefragt und wertgeschätzt. In Hannover und in Ulm entstehen Flüchtlingsunterkünfte in vorgefertigter Holzmodulbauweise von Kaufmann Bausysteme. Das bisher größte Einzelprojekt der Firmengeschichte wurde in Hamburg-Wilhelmsburg realisiert, wo ein Studentenheim mit insgesamt 371 Modulen errichtet wurde.

Hochregallager aus Holz von Kaufmann Bausysteme ist nachhaltig

Der Slogan der Firma lautet nicht von ungefähr „konstruktiv mutig.“
Aufsehen erregte das umtriebige Unternehmen durch eine höchst unkonventionelle Baulösung, bei der sogar der Baustoff Stahl ins Hintertreffen geraten ist. Als interessante Alternative zu Stahl fertigte Kaufmann Bausysteme ein Hochregallager in Holzbauweise.
Im Vergleich zu Stahl besitzt Holz eine bedeutend höhere Korrosionsbeständigkeit. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist auch ohne Behandlung gegen die meisten Säuren, Salze und Laugen resistent. Zudem ist Holz im Brandfall sicherer als Stahl. Ausschlaggebend dafür ist die geringe Wärmeleitfähigkeit und somit die gleichbleibende Festigkeit der innenliegenden Bereiche.
Hochregallager aus Holz - Kaufmann Bausysteme
Hochregallager aus Holz von Kaufmann Bausysteme für Alnatura
Das größte Holzregallager der Welt umfasst 32.000 Palettenplätze zur Lagerung von Produkten der Firma Alnatura. Dessen Gründer und Geschäftsführer Prof.  Dr.  Götz E. Rehn der Alnatura Produktions- und Handels GmbH in Bickenbach äußert sich wie folgt dazu: „Eine ökologische und ästhetische Bauweise ist wesentlich für uns, denn sie entspricht dem Leitgedanken von Alnatura, Sinnvolles für Mensch und Erde zu gestalten.“
Kaufmann Bausysteme heimst viele Holzbau-Preise ein. In der Kategorie Kommissionier-, Förder-, Hebe-, Lagertechnik geht die Auszeichnung „Bestes Produkt“ im Rahmen der LogiMAT 2015 an das Vorarlberger Unternehmen und das Hochregallager aus Holz.
Als sehr vorteilhaft schlägt sich der hohe Grad der Vorfertigung der Holzbauteile in Modulbauweise nieder. Daraus resultiert eine erheblich verkürzte Montagezeit. „Nachhaltigkeit spielt in den Überlegungen unserer Auftraggeber eine ganz entscheidende Rolle“, spricht Anton Kaufmann, Mehrheitseigentümer der Kaufmann Bausysteme genau das Argument an, warum immer mehr Bauherren ihre Entscheidung zugunsten der Holzvariante fällen. Die Bauzeit für bestimmte Bauprojekte kann dabei um bis zu 6 Monaten verkürzt werden.

 

Huber + Sohn mit neuer Produktionshalle für den modernen Holzbau

Das oberbayerische Holzbau-Unternehmen Huber + Sohn GmbH & Co. KG verfügt seit Mai 2016 über eine neue Produktionshalle für die Fertigung der Dach- und Deckenelemente sowie Wandelemente.

Die feierliche Einweihung am neuen Produktionsstandort in Hafenham unweit der Firmenzentrale von Huber + Sohn in Bachmehring erfolgte am 3. Juni 2016.  Grußworte überbrachten unter anderem der Präsident der Fachhochschule Rosenheim Professor Heinrich Köster. Als Festvortragsredner fungierte Prof. Dr. Stefan Winter von der TU München.

Produktionshalle Holzbau Huber + Sohn
Neue Prododuktionshalle für den Holzbau von Huber + Sohn GmbH & Co. KG

Der bayerische Spezialist für das mehrgeschossige Bauen Huber + Sohn fertigt nun seit Mai 2016 seine Dach- und Deckenelemente für Holzhäuser, Wohn- und Reihenhausanlagen am neuen Produktionsstandort. In einer zweiten Produktionslinie werden in Zukunft Wände für Großprojekte im mehrgeschossigen Holzbau hergestellt werden.

Die so vorgefertigten Dach- und Deckenelemente werden bei der Sanierung und Aufstockung von älteren Siedlungsbauten – beim Bauen im Bestand – verwendet.

Mit Holz und Glas für die moderne Produktion im Holzbau

Der Neubau der Produktionshalle ist auch ein Ausdruck der Leistungsfähigkeit von Huber + Sohn im modernen Holzbau. In eigener Herstellung erfolgte die komplette Außenwand als Holzrahmenkonstruktion mit einer außen liegenden Lärchenholzverkleidung. Ebenso die Dachkonstruktion durch Dachelemente mit aus Brandschutzgründen doppelt beplankter Gipsfaserplattenuntersicht. Die Konstruktion des Gebäudes besteht aus Stahlbeton-Fertigteileninclusive angegossener Fundamente. Überspannt werden die Stützen mit Brettschichtholzträgern, die Spannweiten betagen hier 22 m beziehungsweise 30 m.

Fertigungshalle für Huber + Sohn Holzbau
Fertigungshalle Huber + Sohn mit viel Holz und Glas für den Holzbau

Die horizontalen und vertikalen Lichtbänderbestehen aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion mit eingesetzten Holz-Aluminium-Fenstern. Der Nebenbau, der mit den Sozialräumen und Technikräumen auch ein Büro und einen Besprechungsraum enthält, ist ein kompletter Holzbau inclusiver einer Holzmassivdecke.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau mit Holz gewinnt an Bedeutung

Bei der Schaffung neuen Wohnraumes vor allem in verdichteten Stadtgebieten gewinnt das Bauen mit Holz an Bedeutung. Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzbauweise ist für Planer und Architekten eine neue vielversprechende Bauvariante.

Holz als Baustoff überzeugt durch eine zügige, durch eine hohe Vorfertigung begünstigte wirtschaftliche und flexible Bauweise. Aspekte der Lebenszyklusanalyse und die Ökobilanzierung eines Bauwerkes und der verwendeten Materialien spielen dem Holzbau in die Hände.

Der Systemholzbau ist daher mit anderen Bauweisen gut vergleichbar und eine konkurrenzfähige Alternative zum Massivbau.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau – Landesbauordnungen

Das jeweilige Bundesland regelt in einer Landesbauordnung die Vorschriften für die

  • Bebauung von Grundstücken,
  • Anforderungen an die baulichen Anlagen,
  • die am Bau Beteiligten,
  • Bauaufsichtsbehörden und Verwaltungsverfahren,
  • Sonstige Vorschriften wie Bußgelder u. a.
Mehrgeschossiger Wohnungsbau mit Holz
Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzbauweise

Die Musterbauordnung (MBO 2002) teilt Gebäude in fünf Gebäu­deklassen sowie Sonderbauten ein und definiert in Abhängigkeit von diesen Gebäudeklassen Anforderungen an die Standsicher­heit und den Brandschutz sowie die dafür erforderlichen Nachweise. Die Gebäudeklassen gliedern sich wie folgt:

Gebäudeklasse 1: frei stehende Gebäude mit einer Höhe bis zu sieben Metern und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 Quadratmetern.

Gebäudeklasse 2: Gebäude mit einer Höhe bis zu sieben Metern und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 Quadratmetern.

Gebäudeklasse 3: sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu sieben Metern.

Gebäudeklasse 4: Gebäude mit einer Höhe bis zu 13 Metern; Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 Quadratmetern.

Gebäudeklasse 5: sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu 22 Metern, die nicht unter die Sonderbauten fallen.

Sonderbauten: wie zum Beispiel Hochhäuser mit einer Höhe von mehr als 22 Metern oder Versammlungsstätten.

Durch die Neunovellierungen der Landesbauordnungen wird nun auch in vielen Bundesländern der Bau mehrgeschossiger Wohnungsbauten in Holzrahmenbauweise  ermöglicht. Die Herausforderung beim mehrgeschossigen Bauen mit Holz ist allerdings nach wie vor der Brandschutz. So war das Bauen mit Holz in Deutschland nur unterhalb der so genannten Hochhausgrenze geregelt.

Mehrgeschossiges Bauen in Deutschland bis acht Stockwerke erlaubt

Die technische Entwicklung bei modernen Holzkonstruktionen und die vielen positiven Erfahrungen mit Holzgebäuden haben dazu geführt, dass die Musterbauordnung in Deutschland neuerdings Gebäude in Holzbauweise mit bis zu acht Geschossen zulässt.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Bau von mehrgeschossigen Holzhäusern sich im Portfolio der Holzfertigbau-Unternehmen befindet, die bisher nur auf Holzfertighäuser spezialsisert waren.

Die Landesbauordnung in Baden-Württemberg regelt insbesondere im § 26 das mehrgeschossige Bauen für den Wohnungsbau in Holzbauweise.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau Holzbau
Mehrgeschossiger Wohnungsbau bis zu 8 Geschosse hoch

 

 

Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge sind gefragt

Viele Kommunen sind derzeit gefordert, den Flüchtlingsstrom zu bewältigen und den Asylsuchenden eine Unterkunft zu gewähren. Kurzfristig werden Bau-Container aufgestellt um die Engpässe in der Wohnraumversorgung zu mindern.

Bei der Schaffung von vernünftigen Wohnraum für Flüchtlinge punktet die Holzmodulbauweise mit ihrem hohen Vorfertigungsgrad. Sie ermöglicht eine schnelle solide Fertigung von Holzbauten für Flüchtlinge und Asylsuchende. Sowohl die  Holzständerbauweise als auch der Holzrahmenbau entsprechen dieser vorteilhaften Fertigbauweise.

Produktion Holzmodulbauweise
Hoher Vorfertigungsgrad bei der Produktion in Holzmodulbauweise – Kaufmann Bausysteme

Das österreichische Holzbauunternehmen Kaufmann Bausysteme aus dem Bregenzer Wald  hat sich auf die Fertigung von Holzmodulbauten (Kindertagesstätten, Hotels, Studentenwohnheime, Flüchtlingsunterkünfte) spezialisiert.

Ganze Wände mit Dämmung und Fenstern sowie Decken werden zu fertigen Holzbau-Modulen auf der Baustelle zum fertigen Gebäude zusammengefügt. Je nach Anforderungen können die Holzmodule bereits fix und fertig mit der benötigten Ausstattung (z. B. mit Sanitärbereich) geliefert werden.

Unterkünfte für Flüchtlinge in Holzmodulbauweise für Kommunen

Vor allem für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg wird dringend zusätzlicher Wohnraum gesucht, um die Menschen angemessen unterzubringen. Eine spätere anderweitige Nutzung der Gebäude ist ein weiterer Vorteil dieser schnellen und effizienten Holz-Modulbauweise, beispielsweise als Seniorenheim oder Studentenwohnheim.

Anfragen  für Flüchtlingsunterkünfte in Holzmodulbauweise richten interessierte Kommunen an die E-Mail-Adresse: holzmodulbauweise(at)holzbauwelt.de

 

Ökologische Mustersiedlung in München

Im Frühjahr 2016 will die Hauptabteilung für Stadtsanierung und Wohnungsbau der Landeshauptstadt München die Baugrundstücke in der ökologischen Mustersiedlung im Südteil des Prinz-Eugen-Parks öffentlich ausschreiben.

Es sind vier Grundstücke für Baugemeinschaften und eine Fläche für genossenschaftlichen Wohnungsbau vorgesehen. Die Grundstücke im nördlichen Bereich entlang der Ruth-Drexel-Straße sind bereits vergeben. Mit ersten Bautätigkeiten ist voraussichtlich ab Herbst 2016 zu rechnen.

Ein neues Stadtviertel in Holzbauweise

In München entsteht die größte Holzbausiedlung Deutschlands. Neben kleineren Gebäuden sind auch bis zu sieben Stockwerke hohe Wohnungsbauten in Holzbauweise geplant. Mehrgeschossiges Bauen in Holzbauweise, das eine hohe Vorfertigung auszeichnet sowie die ökologische Bauweise werden Maßstäbe setzen.

Im Prinz-Eugen-Park, auf dem Gelände der ehemaligen Pionierkaserne, plant die GEWOFAG den Bau von insgesamt rund 630 Wohnungen. Für rund 460 der Wohnungen hat die Wohnungsbaugesellschaft einen Realisierungswettbewerb ausgelobt, der nun entschieden wurde. Gebaut wird voraussichtlich ab 2017. Insgesamt investiert die GEWOFAG in das umfangreiche Projekt auf dem Wettbewerbsgebiet nach heutiger Kostenberechnung rund 140 Mio. Euro.

Mehrgeschossiges Bauen Holzbauweise
Vorbild Bad Aibling: Mehrgeschossiges Bauen in Holzbauweise

Auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne in Bogenhausen entsteht in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier mit insgesamt etwa 1.800 Wohnungen und Infrastruktureinrichtungen, in dem einmal ungefähr 4.500 Menschen leben werden.

Die GEWOFAG baut auf sechs der 16 Baugebiete des neuen Quartiers insgesamt rund 630 Wohnungen. Für fünf dieser Baugebiete mit insgesamt rund 460 Wohnungen hat die GEWOFAG einen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Wettbewerb ist in drei Lose aufgeteilt. Insgesamt beteiligten sich 36 Architekten-Teams.

Im Wettbewerbsgebiet entstehen einkommensorientiert geförderte Wohnungen, Wohnungen gemäß dem Kommunalen Wohnungsbauförderprogramm B, München-Modell-Wohnungen sowie Wohnungen im „Konzeptionellen Mietwohnungsbau“. Im Südteil des Areals baut die GEWOFAG darüber hinaus weitere rund 170 Wohnungen innerhalb einer ökologischen Mustersiedlung.

Mehrgeschossiges Bauen mit dem konstruktiven Baustoff Holz

Mehrgeschossige Holzbau-Projekte finden sowohl in Deutschland, Schweiz und Österreich großen Anklang. So entstanden hier bis zu achtgeschossige Holz-Hochhäuser.

Mittlerweile jedoch gibt es mehrgeschossiges Bauen mit Holz nicht nur in Europa. Australien wartet zum Beispiel in diesem Punkt mit dem zehngeschossigen Holzwohnbau Forté Living auf. Der energieeffiziente Wohnturm steht in Melbourne, der Stadt, die im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung bis 2020 vollkommene Klimaneutralität anstrebt.

Mehrgeschossiges Bauen
Mehrgeschossiges Bauen mit Holz in Deutschland

In Nordamerika übernimmt Architekt Michael Green aus Vancouver mit der Planung eines 30-geschossigen Hochhauses in Holz die Vorreiterrolle. Das internationale Pionierprojekt ist Teil umfassender Recherchearbeiten zum Thema mehrgeschossiges Bauen in Holz und ist für Vancouver geplant. Das ambitionierte Projekt soll das „grünste“, also nachhaltigste Hochhaus der Welt werden. Passend zu seiner Philosophie der Woodscraper meint Green: „Warum baut man Gebäude in Holz nur ein paar Stockwerke hoch, wenn die Bäume in ihrem natürlichen Umfeld bedeutend höher sind?“

Wohnungsbau profitiert vom mehrgeschossigen Bauen

Ausreichenden Wohnraum in Ballungsgebieten zu schaffen wird immer wichtiger. Die Zuwanderung in die Stadt hält weiter an. Urbanes Bauen gewinnt weiter an Bedeutung.

Ausgewiesene Bauflächen eignen sich am besten, da Bauland in den Städten knapp ist,  für das mehrgeschossige Bauen mit Holz. Die schnelle Holzfertigbauweise ist geradezu prädesteniert für Wohngebäude die mehrere Wohnetagen beinhalten.

Mehrgeschossiges Bauen Holzbau
Mehrgeschossiges Bauen mit Holz – Huber & Sohn

Somit profitiert der mehrgeschossige Wohnungsbau in der Stadt von der Entwicklung im urbanen Bauen. Die Vorteile der Holzbauweise liegen beim mehrgeschossigen Bauen auf der Hand und Investoren wissen das zunehmend zu schätzen.

Zukunftsweisende Bauten entstehen im mehrgeschossigen Holzbau

Urbanes Bauen in der Siedlungspolitik gewinnt an Bedeutung. So fördert die Stadt München neue attraktive urbane Wohnungsangebote.

Ressourceneffizienz und CO2-Einsparung bilden den Stellenwert für neue innerstädtische Gebäude. Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung plant die Stadt München im Gelände des ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne eine ökologische Mustersiedlung im Plus-Energiestandard.

mehrgeschossig Bauen mit Holz
Mehrgeschossig Bauen auf bis zu 8 Etagen

Der moderne Holzbau bietet hier eine Vielzahl an Möglichkeiten, diese Vorgaben in punkto Energieeffizienz  und mehrgeschossig Bauen zu realisieren. Drei- und  viergeschossige Holzbauten sowie das achtgeschossige Holzhochhaus in einem ehemaligen Kasernengelände in Bad Aibling belegen das eindeutig.

München plant größte Holzbausiedlung im mehrgeschossigen Wohnungsbau

Die Stadt München will einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten und eine nachhaltige Stadtentwicklung vorantreiben. Die Stadt fördert den Neubau einer Siedlung in Bogenhausen – ganz in Holzbauweise.

Auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände der Prinz-Eugen-Kaserne sollen innovative Holzbau-Projekte in der Größenordnung von 450 Wohnungen entstehen. Die Stadt fördert die Neubauten insgesamt mit 13,6 Millionen Euro.

Moderner Holzfertigbau
Moderne Reihenhäuser in Holzfertigbauweise in Bad Aibling

Die Häuser sollen bis zu sieben Stockwerke hoch sein und komplett aus Holz errichtet werden. Das wäre die größte Holzbausiedlung Deutschlands. Neben den Wohngebäuden sind auch zwei integrierte Häuser für Kinder vorgesehen. Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am 14.10.2015 das Projekt beschlossen.

Das bislang größte Holzhochhaus Deutschlands, ein achtgeschossiger Holzbau von der Baufirma B&O  steht in einer ehemaligen US-Kaserne in Bad Aibling. Das holzbauspezifische KnowHow kam vom oberbayerischen Holzbau-Unternehmen Huber & Sohn aus Bachmehring.

Ein Teil der Häuser wird von den städtischen Wohnungsbaugesellschaften Gewofag und GWG errichtet, für den Rest sucht die Stadt derzeit noch Investoren, die ebenfalls Holzbauwerke realisieren wolle.

Mehrgeschossigen Wohnungsbau
Mehrgeschossiger Wohnungsbau hoher Vorfertigungsgrad mit 8 Stockwerken

Laut Süddeutscher Zeitung erhofft sich das Rathaus Erkenntnisse vor allem für den innovativen Holzbau. Heide Rieke (SPD), stellvertretende Sprecherin im Ausschuss, sagt: „Insbesondere im mehrgeschossigen Wohnungsbau gibt es bislang nicht viel Erfahrung mit dem Baustoff Holz. Die Mustersiedlung ist der ideale Ort, um neue architektonische und technische Möglichkeiten bei Holzbauten auszuprobieren.“

 

Moderne energiesparende Reihenhäuser im Siedlungsbau

Mehr Wohnraum, moderne zeitsparende Fertigungsmethoden und möglichst energieautarke Gebäude, das sind die Schlagworte mit denen sich Investoren, Städte, Gemeinden und Bauherren beschäftigen.

Moderner Holzfertigbau
Moderne Reihenhäuser in Holzfertigbauweise in Bad Aibling

Die Holzfertigbauweise vereint alle diese Wünsche. Sie ist geprägt von einer hohen Vorfertigung und Präzision in der Holzbauweise. Sie ist ökologisch, CO2-neutral und recycelbar und damit mit sehr guter CO2-Bilanz. Die Vorfertigung von Bauteilen geschieht in trockener Bauweise in der Halle der Holzbaufirma – damit ist sie schnell und zeitsparend.

In Bad Aibling, in der City of Wood, wurde dies eindrücklich umgesetzt. Die Holzbaufirma Huber & Sohn fertigte nicht nur den Achtgeschosser als Holzhochhaus, sondern weitere drei und viergeschossige moderne Holzbauten.